Pressearchiv 2006
Hamburg, den 14.07.2006
Vorträge, Diskussionen und Denkanstöße
Evangelische Akademie Hamburg stellt ihr zweites Halbjahres-Programm vor
Spannende Themen, interessante Diskussionen und prominente Referenten, all das bietet die Evangelische Akademie Hamburg in der zweiten Hälfte des Jahres. Das neue Akademie-Programm mit Veranstaltungen unterschiedlichen Zuschnitts liegt vor. Damit will sich die Evangelische Akademie Hamburg erneut aktiv an der gesellschaftlichen Diskussion zu vielfältig relevanten Themen beteiligen und ihr liberal-protestantisches Profil in den öffentlichen Diskurs der Hansestadt einfließen zu lassen.
Sowohl der Umfang als auch das Themenspektrum dieses zweiten Halbjahres-Programms sind noch vielfältiger als beim Veranstaltungsangebot der ersten sechs Monate, mit dem die neu gegründete Evangelische Akademie Anfang dieses Jahres an den Start gegangen war. Besucher finden Anregungen und Denkanstöße zu Gesundheitspolitik und Medizinethik, Sozialtheorien und Stadtentwicklung, Friedenspolitik und Religionsvielfalt, aber auch Spiritualität, Literatur, Kunst und Musik.
Neu im Programm ist eine Lesereihe „Literatur und Kirche“, die in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Hamburg entstand. Auch in Kooperation mit der Katholischen Akademie finden Veranstaltungen statt, etwa das ‚Bekenntnis zu Mozart’; der Schauspieler Siegfried W. Kernen liest am Todestag des Komponisten Texte des Mozart-Verehrers Karl Barth, das Trio Brioni steuert musikalische Leckerbissen bei. Etablierte Themenreihen wie die Ärztekanzel oder das Norddeutsche Forum Gesundheitspolitik bleiben Bestandteile des Programms.
Im Rahmen einer St. Katharinen-Reihe machen sich Prominente Gedanken über ‚Die 7 Todsünden’. So denkt NDR-Intendant Jobst Plog nach über die Trägheit, Hamburgs Bischöfin Maria Jepsen sinniert über den Neid und ARD-Moderator Reinhold Beckmann nähert sich gedanklich der Wollust. Zu Vortragsveranstaltungen kommen u.a. der Berliner Historiker Paul Nolte („Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“) und der Kap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck („Eine bessere Welt ist möglich“) nach Hamburg.
Die Evangelische Akademie Hamburg war Ende vergangenen Jahres gegründet worden. Sie wird betrieben von dem gleichnamigen Verein, der von den fünf Hamburger Hauptkirchen, der Evangelischen Stiftung Alsterdorf und dem Stormarner ‚Haus am Schüberg’ ins Leben gerufen wurde.
Anders als die ehemalige Evangelische Akademie Nordelbien, die vor rund drei Jahren geschlossen worden war, agiert die neue Evangelische Akademie Hamburg ohne eigens vorgehaltene Räume und eigenen Personalstamm. Als Veranstaltungsorte fungieren die Räumlichkeiten der Akademie-Partner.
Mit ihren Veranstaltungen will sich die Evangelische Akademie Hamburg auf hohem Niveau und weitgehend ergebnisoffen an der gesellschaftlichen Diskussion beteiligen. Die ersten sechs Monate ihrer Aktivitäten brachte dem anspruchsvollen und zugleich abwechslungsreichen Programm großes Interesse und einen hohen Besucherzuspruch.
Kontakt
Evangelische Stiftung Alsterdorf
Bereichsleitung Kommunikation
Wolfram Scharenberg
Telefon 0 40.50 77 35 22
Fax 0 40.50 77 35 82
w.scharenberg@alsterdorf.de
www.alsterdorf.de
Geschäftsführung Ev. Akademie Hamburg e.V.
www.eahh.de
Sie können hier das neue Akademie-Programm als pdf-Datei herunterladen.