Pressearchiv 2006
Hamburg, den 17.11.2006
Johann Baptist Metz zieht die Summe seiner Politischen Theologie:
„Memoria Passionis“
Zu einer Begegnung mit einem der großen Theologen der Gegenwart laden Evangelische Akademie Hamburg und Katholische Akademie Hamburg gemeinsam am Dienstag, 21. November ein. Johann Baptist Metz, der „Vater“ der Neuen Politischen Theologie, stellt in den Räumen der Katholischen Akademie am Herrengraben 4 sein neues Buch ‚Memoria Passionis’ vor.
„Macht Gott glücklich? Macht er glücklich im Sinn eines sehnsuchts- und leidfreien Glücks? Eines sich selbst genügenden und sich selbst gehörenden Glücks? Schenkt der biblisch inspirierte Glaube gelassene Selbstversöhntheit? Ein Wissen um uns selbst, ohne etwas beunruhigend zu vermissen? Ich zweifle.“
So fragt Johann Baptist Metz nach der Rechtfertigung Gottes im Angesicht des Leidens und zieht in seinem Buch die Summe seines theologischen Denkens. Theologie entwickelt er aus der Erfahrung des Leidens, in der er ein Leiden an Gott entdeckt. Humane Rationalität, so Metz, sei nicht ohne Erinnerung an Leid und Unrecht zu haben. Vielmehr müsse dem „Schrei der unter dem Unrecht Leidenden“ stets ein Gedächtnis gegeben werden.
Termin:
Johann Baptist Metz
’Memoria Passionis’
21. November 2006, 19 Uhr
Katholische Akademie Hamburg
Herrengraben 4
Eintritt: € 6,50/ 4,-
Kontakt
Geschäftsführung Ev. Akademie Hamburg e.V.
Wolfram Scharenberg
Telefon 0 40.50 77 35 22
Fax 0 40.50 77 35 82
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