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Pressearchiv 2006

Hamburg, den 01.03.2006

Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus:

Fünf Jahre individuelle Diagnostik und Behandlung in der Gerontopsychiatrie ...

Alter an sich ist keine Krankheit, aber die Kombination von psychischer Störung und den Begleiterscheinungen von hohem Lebensalter stellt Patienten und Behandelnde vor besondere Aufgaben. Die im Jahr 2001 neu gebaute gerontopsychiatrische Fachabteilung des Heinrich-Sengelmann-Krankenhauses widmet sich speziell den Erfordernissen dieser Patienten. Mit Geduld und Einfühlungsvermögen, therapeutischer und sozialer Kompetenz, Zuwendung und Atmosphäre kann hier Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten wieder wachsen. Am Mittwoch, den
8. März
findet aus Anlass des fünfjährigen Bestehens der Station für Gerontopsychiatrie ein Empfang mit anschließendem Rundgang statt. Wir würden uns freuen, Sie ab 14:30 Uhr dort begrüßen zu dürfen.

„Der Bedarf spezieller Angebote psychiatrischer Betreuung im hohen Alter ist groß. Ein Großteil unserer Patienten leidet an Depressionen, Angststörungen und Demenzen,“ so Dr. Gerd Gritzke, Chefarzt der Abteilung für Gerontopsychiatrie des Heinrich-Sengelmann-Krankenhauses. „Hier können wir durch spezielle altersgerechte Diagnostik und Therapie erreichen, dass sie eine größtmögliche Selbstständigkeit und Handlungs-fähigkeit wieder erlangen beziehungsweise erhalten.“

... und neu im Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus: Psychotherapie im Alter

Seit Anfang des Jahres gibt es im Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus darüber hinaus ein neues Behandlungsangebot für ältere Menschen, die unter Ängsten, Depressionen und anderen unangenehmen seelischen Zuständen leiden. Damit tragen Ärzte, Psychologen, Therapeuten und Pfleger dem Bedürfnis der immer größer werdenden Gruppe von Menschen über 65 auf seelische Gesundheit Rechnung. Ein Viertel der Älteren leidet unter psychischen Erkrankungen, die zum größten Teil nicht erkannt werden, da sie  zunächst auch als körperliche Beschwerden oder soziale Probleme auftreten können.

„Wir nehmen diese Entwicklung ernst. Für eine erfolgreiche Hilfe ist aber auch entscheidend, überhaupt an die Möglichkeit  zugrundeliegender seelischer Ursachen zu denken, denn häufig werden sie fälschlicherweise als unabwendbare Begleiterscheinungen des Älterwerdens abgetan,“ so Nikolas Kahlke, ärztlicher Projektleiter des Behandlungsangebots.

„Wir bieten älteren Menschen auf einer sehr gepflegten Station die professionelle Hilfe, die in Zeiten seelischen Unterstützungs-bedarfs notwendig ist, um auch im Alter ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu leben.“

Das Heinrich Sengelmann Krankenhaus ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit einem Versorgungsauftrag für den Kreis Stormarn und die Freie und Hansestadt Hamburg. Zudem ist die Klinik Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg. 40 Jahre Erfahrung haben eine Behandlungskultur der sanften Psychiatrie geprägt. Das Krankenhaus gehört zusammen mit dem Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf zum Unternehmensverbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.

Auswahl aus dem Leistungsspektrum:
Multimodales Krankheits- und Behandlungsmodell, das psychiatrisch-psychotherapeutische, sozialtherapeutische und psychopharmakologische Therapieansätze vereint. Einzel- und Gruppentherapie, Kunst- und Musiktherapie, Massage, Bewegungstherapie (Sporthalle, Schwimmbad), Yoga, Krankengymnastik, Ernährungsberatung, Seelsorge, Beratung von Angehörigen.

Termin:
Mittwoch, 8. März 2006
14:30 Uhr
im Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus,
Kayhuder Str. 65, 23863 Bargfeld-Stegen

Kontakt:
Medizinische Gesellschaften der Evangelischen Stiftung Alsterdorf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kathrin Herbst
Telefon 0 40.50 77 39 65
Fax 0 40.50 77 87 39 65
k.herbst@alsterdorf.de


Verantwortlich: Evangelische Stiftung Alsterdorf, Bereichsleitung Kommunikation,
Wolfram Scharenberg, Tel.: 0 40.50 77 35 22 – www.alsterdorf.de

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