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Pressearchiv 2006

Hamburg, den 20.07.2006

Evangelische Schulen der Stiftung Alsterdorf wachsen weiter

Zwei neue Schulstandorte zum kommenden Schuljahr

Die Bugenhagen-Schulen der Evangelischen Stiftung Alsterdorf wachsen weiter. Zwei neue Standorte für Grundschulklassen öffnen in Hamburg nach den Sommerferien ihre Türen für die ersten Klassen. Im Stadtteil Groß-Flottbek entsteht eine Alsterdorfer Schuldependance direkt bei der dortigen Kirche, ‚Bei der Flottbeker Mühle’, in Harvestehude/Eppendorf liegt der neue Schulstandort an der Robert-Koch-Straße. Hier können gleich zwei erste Klassen in einem ehemaligen Schulgebäude an den Start gehen, das so nach seiner Renovierung wieder seine ursprüngliche Funktion bekommt.

Damit bietet die Evangelische Stiftung Alsterdorf neben ihrer Grund-, Gesamt- und Förderschule am Standort Alsterdorf schon in drei weiteren Hamburger Stadtteilen evangelische Schulen an. Sie alle gehören zu den Bugenhagen-Schulen, arbeiten mit identischem Schulkonzept und fungieren als deren Außenstellen. Bei der Einrichtung ihrer Grundschuldependancen in den Stadtteilen, der sogenannten ‚Schulen unterm Kirchturm’, arbeitet die Evangelische Stiftung Alsterdorf eng mit den jeweiligen Kirchengemeinden vor Ort und dem Verein ‚Evangelische Schulstiftung Hamburg e.V.’ zusammen, der inhaltliche Impulse zum Konzept der gemeindenahen Kleinschulen beisteuerte.

Die Alsterdorfer Schulen mit ihrem evangelischen Profil und dem reformpädagogischen Konzept werden unter Hamburger Eltern und Schülern immer begehrter. „Offenbar wünschen sich viele Eltern für ihre Kinder unseren Unterricht, der sich bewusst von dem Lehransatz der staatlicher Schulen absetzt“, beschreibt Schulleiter Hartmut Wahl die Situation. Die Anmeldezahl seiner evangelischen Schulen boomt. Allein für die dreizügige Grundschule am Hauptsitz Alsterdorf konnte er in diesem Jahr dreimal so viele Anmeldungen verzeichnen, wie Schulplätze zu vergeben waren.

Sowohl an der Bugenhagen-Schule in Alsterdorf als auch an deren Dependancen in Hamm, Groß-Flottbek und Harvestehude gewöhnen sich die Mädchen und Jungen an eine besondere Form des Lernens. Es ist auf individuelle Weise und mit vielfältigen Mitteln an dem jeweiligen individuellen Bedarf und den Fähigkeiten des einzelnen Schülers ausgerichtet. Jedes Kind kann sich frei entfalten und erhält die Förderung, die es benötigt. Zudem lernen die Kinder integrativ. Jede Klasse umfasst auch bis zu vier Kinder, die einen besonderen Förderbedarf haben.

Die Alsterdorfer evangelischen Schulen sind Ganztagsschulen. Somit entzerren sich Unterrichtssituationen, gemeinsame Aktionen können sich auf den ganzen Tag ausdehnen. Insbesondere für berufstätige Mütter ist dieses Angebot besonders attraktiv, zumal auch für einen Teil der Ferienzeit eine Betreuung der Kinder angeboten wird.

Besonderer Wert wird auf soziale Kompetenzen gelegt. Und auch Religion spielt eine besondere Rolle. Der christliche Glaube mit seinen Orientierungen, seiner Offenheit und Neugierde für andere wird für die Kinder im Schulleben erfahrbar. Allerdings können immer auch Kinder mit einer anderen oder ganz ohne Konfession die Schulen besuchen. Sie müssen lediglich die Offenheit mitbringen, an allen gemeinsamen Schulveranstaltungen teilzunehmen.

Das monatliche Schulgeld an den Alsterdorfer Schulen beträgt zur Zeit 120 Euro. Hinzu kommen 50 Euro für das tägliche gemeinsame Mittagessen. An allen Standorten wird jedoch auch bei Bedarf ganz oder teilweise Schulgeldbefreiung gewährt. So soll keinem Kind aus wirtschaftlichen Gründen der Besuch an den Bugenhagen-Schulen verwehrt werden.

Schon für das nächste Schuljahr 2007/2008 ist mindestens eine weitere Grundschul-Dependance geplant. Dann gehen die Alsterdorfer Schulen in Altona bei der dortigen Osterkirche an den Start. Weitere Planungen für andere Stadtteile laufen. „Die offensichtliche Unzufriedenheit mit dem staatlichen Schulangebot spielt uns quasi die interessierten Eltern zu“, freut sich Schulleiter Hartmut Wahl. Er plant für das nächste Jahr, seine Gesamtschule am Standort Alsterdorf um die gymnasiale Oberstufe aufzustocken. „Dann kann ein Kind von der ersten Klasse bis zum Abitur bei uns bleiben“, so die Planungen der Schulleitung. Die Kinder wird es freuen. Auch wenn sie für einen Wechsel auf eine andere, weiterführende Schule stets gut gewappnet sind, fühlen sich Jungen und Mädchen, die in einer Alsterdorfer Schule lernen, offensichtlich wohl dabei.

Kontakt
Evangelische Stiftung Alsterdorf
Bereichsleitung Kommunikation
Wolfram Scharenberg
Telefon 0 40.50 77 35 22
Fax 0 40.50 77 35 82
w.scharenberg@alsterdorf.de
www.alsterdorf.de

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