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Pressearchiv 2007

Hamburg, den 21.06.2007

Einstieg in ein drogenfreies Leben hat begonnen -

Wohnhaus Rothenmoor eröffnet

Die ersten Klienten sind inzwischen eingezogen, neue Mitarbeiter eingestellt, die Waschküche und der Hobbyraum sind fertig und an den Fenstern hängen Gardinen. Damit können Menschen mit Suchterkrankungen im gelben Haus an der Kayhuder Straße 65 in Bargfeld-Stegen neue Perspektiven für ein drogenfreies Leben entwickeln. Im Wohnhaus Rothenmoor ist Platz für 16 Klienten, auch für solche, die zusätzlich zu ihrer Drogensucht unter einer seelischen Erkrankung leiden. Betreut werden sie von einem Team von Sozialpädagogen mit suchttherapeutischer Zusatzausbildung, Krankenpflegern der Psychiatrie sowie Arbeits- und Beschäftigungstherapeuten.

Wir laden ein:

Zeit:  Dienstag, 26. Juni 2007 um 10 Uhr
Ort:  Wohnhaus Rothenmoor der tohus gGmbH auf dem Gelände des Heinrich Sengelmann Krankenhauses, Kayhuder Straße 65, 23843 Bargfeld-Stegen
(auf das Gelände fahren, dann nach 200 Metern auf der linken Seite)

Programm:

Andacht 
Pastorin Hilke Osterwald, stellv. Direktorin der Evangelischen Stiftung Alsterdorf
Pastor Eckart Drews, Geschäftsführer der tohus gGmbH

Empfang und Grußworte
Margot Sinning, Kreis Stormarn, Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses
Dieter Fenker,
Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf
Christian Rink,
Bürgermeister der Gemeinde Bargfeld-Stegen

anschl. Eröffnung des Buffets
Führungen durch das Haus und Live-Musik mit Dixie Dirk’s (Plattdeutscher Blues)

Für Journalisten: Gespräche mit Klienten sind möglich.

150.000 Menschen in Deutschland gelten als abhängig von harten Drogen, davon konsumieren immer mehr eine Vielzahl von höchst unterschiedlichen Suchtmitteln parallel.
Die Folge: Zunehmend zeigen sich bei diesen Menschen starke Persönlichkeitsveränderungen, die den Ausstieg aus dem Drogenkreislauf immer schwieriger machen. So sind viele Klienten nach ihrer körperlichen Entgiftung im Krankenhaus den hohen Anforderungen einer Langzeit-Psychotherapie meist nicht gewachsen. Sie geben auf, kehren in ihre gewohnten Verhaltensmuster zurück und dann beginnt der Kreislauf von Sucht, Wohnungslosigkeit, Kriminalität und Krankheit erneut.

Für die Zeit nach der Entgiftung gibt es jetzt in Bargfeld-Stegen das Wohnhaus Rothenmoor der tohus gGmbh als Zwischenstation. Im Wohnhaus Rothenmoor können die Klienten in sechs bis zehn Monaten alles lernen, was für eine Langzeittherapie Voraussetzung ist: Alltagspraktische Fähigkeiten, eigenen Bedürfnissen nachspüren, selbstständig und drogenfrei sein und sich um den eigenen Körper kümmern. Nichts soll an das erinnern, was viele Klienten während ihrer Drogensucht zur Genüge kennen gelernt haben: Krankenhaus, Absteige oder Gefängnis. Das Ziel ist der Ausstieg aus der Drogenszene und der nachhaltige Einstieg in ein drogenfreies Leben.

Die tohus gGmbH
Die tohus gGmbH gehört zum Unternehmensverbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf und bietet differenzierte Möglichkeiten für seelisch erkrankte Menschen: Ambulante und teilstationäre Betreuung und Begleitung in Wohngemeinschaften und eigenem Wohnraum (Wohnverbund Stormarn) • das vollstationäre psychosoziale Wohnheim To Hus • psychiatrische Tagesstätten in Bad Oldesloe und Reinbek • das vollstationäre Wohnhaus Rothenmoor für Menschen mit Suchterkrankungen oder Doppeldiagnosen

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Kay Ingwersen, Telefon: 0170.3413093 - www.tohus-alsterdorf.de

Kontakt
Evangelische Stiftung Alsterdorf
Bereichsleitung Kommunikation
Wolfram Scharenberg
Telefon 0 40.50 77 35 22
Fax 0 40.50 77 35 82
w.scharenberg@alsterdorf.de
www.alsterdorf.de

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