Pressearchiv 2007
Hamburg, den 19.01.2007
Einstieg in ein drogenfreies Leben -
“Dichtfest“ im Wohnhaus Rothenmoor
„Dichtfest“ heißt: Das Dach ist gedeckt, Fenster und Türen sind eingebaut. Damit ist die Grundlage gelegt, damit Menschen mit Suchterkrankungen oder Doppeldiagnosen auf dem Gelände des Heinrich Sengelmann Krankenhauses in Bargfeld-Stegen mit Hilfe von Ergotherapeuten, Sozialarbeitern, Suchttherapeuten, Fachkrankenpflegern und Hauswirtschaftsmitarbeitern demnächst neue Perspektiven für ein drogenfreies Leben entwickeln können. Beim „Dichtfest“ kommen Experten aus der Arbeit mit Suchtmittelabhängigen sowie Handwerker zusammen, um im Wohnhaus Rothenmoor zu feiern. Sein Erscheinen zur Bauführung mit einem kleinen Imbiss zugesagt hat auch Christian Rink, Bürgermeister der Gemeinde Bargfeld-Stegen.
Zeit: Donnerstag, 25. Januar 2007 um 11 Uhr
Ort: Wohnhaus Rothenmoor der tohus gGmbH
auf dem Gelände des
Heinrich Sengelmann Krankenhauses,
Kayhuder Straße 65,
23843 Bargfeld-Stegen*
* auf das Gelände fahren, nach 200 Metern auf der linken Seite
150.000 Menschen in Deutschland gelten als abhängig von harten Drogen, davon konsumieren immer mehr eine Vielzahl von höchst unterschiedlichen Suchtmitteln parallel. Die Folge: Zunehmend zeigen sich bei diesen Menschen starke Persönlichkeitsveränderungen, die den Ausstieg aus dem Drogenkreislauf immer schwieriger machen. So sind viele Klienten nach ihrer körperlichen Entgiftung im Krankenhaus den hohen Anforderungen einer Langzeit-Psychotherapie meist nicht gewachsen. Sie geben auf, kehren in ihre gewohnten Verhaltensmuster zurück und dann beginnt der Kreislauf von Sucht, Wohnungslosigkeit, Kriminalität und Krankheit erneut.
Für die Zeit nach der Entgiftung gibt es künftig in Bargfeld-Stegen das Wohnhaus Rothenmoor der tohus gGmbh als Zwischenstation. Im Wohnhaus Rothenmoor können die Klienten in sechs bis zehn Monaten alles lernen, was für eine Langzeittherapie Voraussetzung ist: Alltagspraktische Fähigkeiten, eigenen Bedürfnissen nachspüren, selbstständig und drogenfrei sein und sich um den eigenen Körper kümmern. Nichts soll an das erinnern, was viele Klienten während ihrer Drogensucht zur Genüge kennen gelernt haben: Krankenhaus, Absteige oder Gefängnis. Das Ziel ist der Ausstieg aus der Drogenszene und der nachhaltige Einstieg in ein drogenfreies Leben.
Die tohus gGmbH
Die tohus gGmbH gehört zum Unternehmensverbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf und bietet differenzierte Möglichkeiten für seelisch erkrankte Menschen:
Ambulante und teilstationäre Betreuung und Begleitung in Wohngemeinschaften und eigenem Wohnraum
(Wohnverbund Stormarn)
• das vollstationäre psychosoziale Wohnheim To Hus
• psychiatrische Tagesstätten in Bad Oldesloe und Reinbek
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Kay Ingwersen, Telefon: 0170.3413093 - www.tohus-alsterdorf.de
Kontakt
Evangelische Stiftung Alsterdorf
Bereichsleitung Kommunikation
Wolfram Scharenberg
Telefon 0 40.50 77 35 22
Fax 0 40.50 77 35 82
w.scharenberg@alsterdorf.de
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