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Diakonie, BeB und Wohlfahrtsverbände begrüßen Entscheidung zum Schutz von Menschen mit Behinderung


Das Bundesverfassungsgericht hat am 28. Dezember in Karlsruhe entschieden, dass Menschen mit Behinderung im Fall einer Überlastungssituation auf den Intensivstationen nicht benachteiligt werden dürfen (AZ: 1 BvR 1541/20). Auch die Evangelische Stiftung Alsterdorf begrüßt diese aktuelle Entscheidung.

 

Dem Gericht lag eine Beschwerde von neun Personen mit teils schwerer und mehrfacher Behinderung vor. Sie machten eine Benachteiligung für den Fall geringer intensivmedizinischer Ressourcen aufgrund der Corona Pandemie geltend. Der Gesetzgeber habe keine Maßnahmen ergriffen, dass Menschen mit Behinderung in einer Triage-Situation nicht diskriminiert werden. Für das Bundesverfassungsgericht ist die Beschwerde begründet. Es machte deutlich, dass der Gesetzgeber "unverzüglich" geeignete Vorkehrungen zu treffen hat, wie die Patientenauswahl für eine intensivmedizinische Behandlung, die sogenannte Triage, vorzunehmen ist und Menschen mit Behinderung vor Benachteiligung geschützt werden.

 

Weitere Informationen finde Sie hier:
Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V.
tagesschau.de

Erstellungsdatum 29.12.2021
Kontaktinfos Evangelische Stiftung Alsterdorf
Öffentlichkeitsarbeit
Hans Georg Krings
Telefon: 040 5077 3483
E-Mail: h.krings@alsterdorf.de