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Rollstuhlbasketball kommt an

Projekt der Hamburger Rolli-Allianz für diverse Rollstuhlsportarten


Die Hamburger Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Ingrid Körner (r.), rief die kleinen Sportler dazu auf, sich auch bei der Rollstuhlbasketball-WM im August in Hamburg als Helfer einzubringen. - Fotos: Allianz/Michael Best Die Hamburger Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Ingrid Körner (r.), rief die kleinen Sportler dazu auf, sich auch bei der Rollstuhlbasketball-WM im August in Hamburg als Helfer einzubringen. - Fotos: Allianz/Michael Best

Für Schülerinnen und Schüler der Bugenhagenschulen der Ev. Stiftung Alsterdorf gehört Rollstuhlsport schon fast zur Normalität. Andere Schulen in Hamburg machen sich auf den Weg.

 

Den Anpfiff zum Spiel auf die Körbe aus der Rollstuhlperspektive an der Stadtteilschule Alter Teichweg gab Ingrid Körner, die Hamburger Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen. 14 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 12 Jahren stürmten mit ihren Sportrollis in zwei Mannschaften über das Feld, beim ersten Projekttag für inklusiven Sportunterricht an dieser Schule. Das gemeinsame Sporttreiben im Rollstuhl für behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche soll hier mit Unterstützung der Hamburger Rolli-Allianz jetzt zur Normalität werden.

 

Über das Projekt der Hamburger Rolli-Allianz sollen gezielt Schnupperkurse für diverse Rollstuhlsportarten angeboten werden. Zielgruppe sind Schüler bis 18 Jahren an allen Hamburger Regelschulen und Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Anliegen des Projektes ist es nach Angaben der Initiatoren, die Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu stärken und so die Frage »Schaffe ich das?« positiv zu beantworten.

 

Unter der Schirmherrschaft von Ingrid Körner wurde vor mehr als einem Jahr die Hamburger Rolli-Allianz gegründet. Dort haben sich der Deutsche Rollstuhl-Sportverband, die Stiftung Allianz für Kinder und der Verein Allianz für die Jugend zusammengeschlossen. Partner sind ebenso das BG Klinikum Hamburg, die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA), der Hamburger Sportbund sowie der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg. Die Laufzeit des Projektes ist vorerst für den Zeitraum von drei Jahren ausgelegt.

 

Vorstand Dr. Thilo von Trott, Unterzeichner der Kooperation und verantwortlich für den Bereich Sport und Inklusion: »Inklusion ist für uns eine gesellschaftliche Aufgabe, die alle Lebensbereiche umfasst. Auch den Sport. Gemeinsam bewegen wir mehr.«

 

Ingrid Körner gab auch einen Ausblick auf die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft, vom 16. bis 26. August 2018 in Hamburg. Dann werden 28 Profimannschaften aus 19 Ländern aufeinandertreffen.

https://2018wbwc.de/
 

Wer sich schon einmal einen ersten Eindruck verschaffen möchte: Am 28.04.2018 von 10-17 Uhr findet in der Barakiel Halle der ESA (Elisabeth-Flügge-Straße 8, 22337 Hamburg) ein Top-4-Turnier im Rollstuhlbasketball statt, in dem die besten vier Juniorenteams Deutschlands aufeinandertreffen.

 

Infos unter Christina Göpfert

christina.goepfert@alsterdorf.de

http://www.sport-alsterdorf.de/kontakt/

Erstellungsdatum Freitag, 20. April 2018
Kontaktinfos Evangelische Stiftung Alsterdorf
Öffentlichkeitsarbeit
Hans Georg Krings
Telefon: 0 40.50 77 34 83
E-Mail: h.krings@alsterdorf.de
Ansprechpartner Evangelische Stiftung Alsterdorf
Sport & Inklusion
Christina Göpfert
E-Mail: christina.goepfert@alsterdorf.de