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Kindertagesstätte St. Nikolaus in Mümmelmannsberg

 

Der fünfjährige Ahmed Mahdschub* ist eines der Kinder, die das Kinderhaus St. Nicolaus in Mümmelmannsberg besuchen. Ein lebhafter und wissbegieriger Junge mit einem eigenen Kopf. Er tut sich noch schwer mit der deutschen Sprache und ist oft frustriert, wenn er sich nicht verstanden fühlt. Seine Eltern kommen aus Nordafrika. Der Vater arbeitet als Küchenhilfe, die Mutter als Reinigungskraft. Beide arbeiten viel. Und so sitzt Ahmed oft vor dem Fernseher. Er mag Filme über Schiffe. Zu gerne würde er einmal den Hafen sehen. Doch das Geld für die Fahrkarten kann die Familie nicht aufbringen.

 

Auch die dreijährige Jasmin Albrecht* hat das Wohnviertel bisher nur selten verlassen. Jasmin ist als Frühchen mit einer Hirnblutung zur Welt gekommen. Sie kann nur schlecht laufen und sprechen. Frau Albrecht selbst hat nie eine Ausbildung abgeschlossen. Die Jobs, die sie machen könnte, sind meist mit Schichtdienst verbunden. Als alleinerziehende Mutter einer Tochter mit Behinderung unmöglich. Sie sagt: „Ich würde meiner Tochter gerne mehr bieten, sie stärker fördern, aber ich kann es mir nicht leisten!“

 

Zukunft - eine Frage des Geldes?

„Wir sehen die Vielfalt in unserem Haus als Chance. Die Kinder können viel voneinander lernen. Aber es ist hier natürlich anders als in anderen Stadtteilen“, sagt der Leiter der Einrichtung Alexander Baues. So feiert die Kindertagesstätte beispielsweise neben dem christlichen Weihnachtsfest auch das islamische Zuckerfest. Doch Mümmelmannsberg ist eines der ärmsten Wohnviertel Hamburgs. Inmitten von grauen Hochhäusern wachsen die Kinder auf. Mädchen und Jungen, die von Anfang an auf vieles verzichten müssen, weil den Familien das Geld fehlt.

 

Fördern – so wie Kinder es brauchen

Die Zukunft von Kindern wie Ahmed und Jasmin liegt uns sehr am Herzen. Denn in den frühen Kinderjahren werden die Weichen für ihr späteres Leben gestellt. Darum ist es notwendig, dass Mädchen und Jungen in dieser Zeit so gefördert werden, wie sie es brauchen. Doch nicht alles, was wirkungsvoll ist, wird auch öffentlich finanziert.

 

Perspektiven für das eigene Leben auf Ausflügen in die Natur oder beim Besuch eines Weihnachtsmärchens entwickeln. Die eigene Stimme und Sprache beim Musizieren erkunden. Die gesunde körperliche Entwicklung und das Selbstvertrauen der Kinder durch Bewegung und Sport fördern. Oder lernen, was gesundes Essen ist, und warum es wichtig ist, so zu essen. All das ist notwendig, damit die Kinder stark für die Zukunft werden. Doch dafür fehlt vielen Familien das Geld.

 

Wir möchten die Kinder stärken, damit sie sich gesund entwickeln und mit den bestmöglichen Voraussetzungen in ihr zukünftiges Leben starten können. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

 

 

Dieses Projekt ist ein Spendenprojekt.