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Damit Kinder mit Behinderung das bekommen, was sie brauchen

 

„Birdal ist ein Geschenk! Ich bin so froh, dass ich ihn habe!“, erzählt Monica Celik glücklich. Ihr 4-jähriger Sohn geht bei uns in die Kindertagesstätte des Bildungshauses Lurup. Der kleine Junge mit Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt, liebt Musik über alles. Wenn die Erzieherinnen in diesen Wochen ein Weihnachtslied anstimmen, dann strahlt er über das ganze Gesicht. Er singt einzelne Worte mit und bewegt sich im Takt. Vor kurzem noch war das undenkbar!  

 

Das Bildungshaus Lurup – ein besonderer Ort

Seit gut einem Jahr besucht Bridal unsere Kindertagestätte. Hier spielen und lernen Kinder aus vielen verschiedenen Ländern mit und ohne Behinderung zusammen. Die Sprachförderung ist daher eine besonders wichtige Aufgabe. Daneben gibt es Beratungsangebote sowie ein Eltern-Kind-Zentrum, für die erste Kontaktaufnahme der (werdenden) Eltern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die enge Zusammenarbeit mit Familien und anderen Einrichtungen und Beteiligten im Stadtteil.  

 

Außerdem sind hier Kindertagesstätte und Grundschule unter einem Dach vereint. Auch Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden und Kinderpsychologen kommen direkt in die Einrichtung und können die Mädchen und Jungen durchgehend und über Jahre begleiten. Das hat für die Kleinen wie Birdal große Vorteile, denn so müssen sie sich nicht ständig an neue Personen und Orte gewöhnen.  

 

„Mein größter Wunsch ist, dass Birdal irgendwann laufen kann!“

Als der kleine Junge zu uns kam, sprach er nicht und konnte weder gehen noch krabbeln. Unsere Erzieherinnen kümmerten sich liebevoll um ihn und förderten seine Entwicklung intensiv. So nutzten sie beispielsweise Gebärden, um sich mit ihm zu verständigen. Ob im Therapiestuhl oder im Spiel auf dem Boden mit anderen Kindern: Sie sorgten dafür, dass er überall dabei war. Birdal machte schnell Fortschritte. Wenn er heute Durst hat, kann er sogar „Wasser“ sagen und seine eigene Trinkflasche halten. Man sieht den Stolz darüber in seinen Augen leuchten. Als er dann noch damit anfing, robbend seine Umwelt zu erkunden, war seine Mutter außer sich vor Freude.

 

Wir möchten noch vielen weiteren Kindern mit Behinderung helfen. Gerade jetzt, während der Coronapandemie, dürfen diese Mädchen und Jungen nicht vergessen werden! Doch leider wird nicht alles, was hilfreich für die Entwicklung der Kinder ist, durch öffentliche Gelder gefördert.  

 

Setzen Sie ein besonderes Zeichen der Nächstenliebe und helfen Sie mit Ihrer Weihnachtsspende. Damit Kinder wie Birdal sich gut entwickeln und all das zeigen können, was in ihnen steckt. Spenden Sie jetzt!

 

 

Dieses Projekt ist ein Spendenprojekt.