Im Norden zu Hause

Pastor Uwe Mletzko erklärt dem Diakonie-Präsidenten Pastor Rüdiger Schuch die Alsterdorfer Gedenkkultur

Beim Vorstandsempfang im Mai hatte Pastor Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, bereits die Gelegenheit, die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA) kennenzulernen. Umso mehr freut es uns, dass er nun gemeinsam mit Kolleginnen aus den Bereichen Politische Koordination und Theologie erneut zu uns gekommen ist.

Diakonische Kultur und Gedenken

Nach einem schnellen Überblick über die gesamte Stiftung ging es ab auf das Gelände am Alsterdorfer Markt. Ein Schwerpunkt war dabei die Erinnerungskultur. Vorstandsvorsitzender Pastor Uwe Mletzko nahm sich am Lern- und Gedenkort viel Zeit, um zu erklären, wie die ESA zu ihrem heutigen Umgang mit der Geschichte kam. Denn darin geht viel auf: der heutige Blick auf die Zeit, die theologische Sichtweise und auch die Verantwortung, nicht zu vergessen.

Auch die neugestaltete Kirche St. Nicolaus ist Teil dieser Gedenkkultur. Durch das Herausheben der Altarwand wurde sie zu einem Raum voller Licht. Die Neugestaltung der Kirche kam auch bei den Besucher*innen aus Berlin gut an, insbesondere wie wandelbar die Kirche heute ist – von Gottesdienst bis Workshop ist viel möglich und das auch barrierefrei.

Das Krankenhaus mit besonderem Auftrag

Zum Abschluss der Tour führten Geschäftsführer Michael Schmitz und Dr. med. Charlotte Ramb, Chefärztin der Psychiatrie, durch das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf (EKA). Dabei zeigten sie den Neubau mit den psychiatrischen Stationen sowie die Geriatrie samt Tagesklinik und die therapeutischen Bereiche.

Präsident Schuch zeigte sich beeindruckt von den hellen und freundlichen Räumen und der besonderen Kultur – mit Aquarien, die eine Atmosphäre der Ruhe und Konzentration schaffen. Wie diakonische Unternehmenskultur auch in einem Krankenhaus wirken kann, zeigte sich schließlich in der klinikeigenen Kapelle.

Diakonie im Gespräch

Im Laufe des Besuchs stellten die Vertreter*innen der Diakonie Deutschland stets spannende Rückfragen. Daraus entstanden Diskussionen zum Beispiel darüber, warum sich die ESA im Norden zu Hause fühlt. Und warum sie sich bewusst gegen die weitere Vergrößerung in neue Bundesländer entschieden hat. Die ESA bleibt in Norddeutschland zu Hause und setzt auf Kooperation. Das ist auch u.a. in der Unternehmensstrategie verankert.

Auch das Hamburger Trägerbudget war Thema. Denn damit kann die ESA in der Eingliederungshilfe viel mehr auf das Individuum abgestimmt wirtschaften. So können Leistungen wohnortnah und passgenau angeboten werden.

Auch hob Schuch die Kampagne „In der besten Gesellschaft“ hervor. Damit hat die ESA das Thema Inklusion auf die Agenda junger Menschen gebracht. Und mit diesem selbstbewussten Verständnis gehen wir jeden Tag ans Werk.

Schlagworte:

  1. Stiftung

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